Die Deutsche Sprache.de Aktionen und Links - Zum Schutz des Deutschen und der traditionellen Rechtschreibung

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Diese (nicht unbedingt neutrale) Seite befaßt sich hauptsächlich mit der Frage, wie Sie sich für die traditionelle Rechtschreibung einsetzen können und sie vor dem in Zusammenarbeit mit insbesondere Schul- und Kinderbuch sowie Lexikon-, aber auch anderen Verlagen sowie der Presse erfolgenden Versuch der Regierung, ihre Zwangsreform, die, soweit ich weiß, von der Mehrzahl der Deutschen abgelehnt wurde und wird, mithin die aus der Sicht sowohl der Mehrheit als auch von Experten und Dichtern logische, korrekte Rechtschreibung der gebildeten Welt schützen können. Sie zeigt ferner, wie Sie die traditionelle Rechtschreibung, trotz des Versuches der Indoktrination vermittels Anweisungen an beamtete Schullehrer und zahlreicher Lehrwerke für Deutsch und Deutsch als als Fremdsprache,  auch in Zukunft anwenden könnten.

Für alle Links beachten Sie bitte zuvor aus rechtlichen Gründen den  Disclaimer.


I. Einige grundlegende Hinweise

Die Politiker haben sich als Hüter der Sprache (spätestens) mit der sogenannten "Rechtschreib"reform  disqualifiziert. Es ist also an uns, die Dinge in die Hände zu nehmen und uns für Kunst und Kultur einzusetzen. Dies ist unser gutes Recht. In einer Gruppe las ich die folgende Diskussion:

A: "Immerhin sind die neuen Rechtschreibregeln ab jetzt verbindlich."

B: "Nur für Knechte."

Lassen wir uns unsere Freiheit nicht nehmen. Niemandem, der kein Beamter ist (und ob jenen, bliebe zu schauen, denn es sind ja auch Menschen, und der Mensch ist - immer - frei, wenn er sich dazu entscheidet), kann man dies verbieten.

Die Bewahrung der traditionellen Schreibung sollte im Interesse jedwedes Literaten und sprachinteressierten Deutschen und deutschsprachigen Angehörigen anderer Staaten sowie aller Wesen mit Sprachgefühl sein.

Den Weg bahnen kann die Liebe zur Sprache, und so der grundlegende Vorschlag:

Liebt sie. Achtet sie (ihr Wesen). Schützt sie. Laßt die Menschen bewußt werden.
Dann wird auch Sprache bewußt verwandt.


II. Einzelaspekte dargestellt vermittels Links

Ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben sich schon andere Seiten. Auf die folgenden sei hier exemplarisch verwiesen:

"Die Welt" berichtete unlängst, daß sich auf Grund (!) der Rechtschreibreform die Anzahl an Fehlern verdoppelt habe.


III. Weitere konkrete Handlungsmöglichkeiten


1. Wörterbücher

Der Duden und andere Wörterbücher sind in der neuen Auflage für sprachbewußte Menschen nicht mehr sonderlich gut zu gebrauchen. Am besten, Sie schauen zu, daß Sie sich in Antiquariaten oder vielleicht auch noch in modernen Antiquariaten mit geeigneten Auflagen eindecken, solange diese noch gut erhältlich sind und keine anderen Werke aufgelegt werden.

Ansonsten könnten Prof. Icklers Wörterbuch und der Mackensen interessant sein (Links hier).


2. Software und Rechtschreibkorrekturen für Macintosh

a. Möglichkeiten

Als dieser Absatz geschrieben wurde, bot OS X 5 (Leopard) bedauerlicherweise keine Rechtschreibprüfung in traditioneller Schreibung an (vielleicht würde sich das ändern, wenn jeder Vertreter der traditionellen Rechtschreibung Apple nachdrücklich anschriebe ?). Abhilfe ist dennoch möglich:
  • Wer noch ein älteres Wörterbuch aus AppleWorks besitzt, kann das möglicherweise verwenden ?
  • Für Pages bieten sich z. B. CocoAspell (dazu ausführlicher hier) oder ObjectFarmSpell an. Auch  (kostet etwas) Spell Catcher X könnte anzuschauen interessant sein.
  • Für LaTex gibt es (vgl. hierExcalibur".
  • InDesign von Adobe bietet anscheinend ebenfalls die Möglichkeit, nach traditioneller Rechtschreibung korrigieren zu lassen. 
  • Hier vielleicht auch noch nachlesen.
Generell könnte es sicherlich hilfreich sein, wenn jeder, der nach traditioneller Schreibung schreiben möchte, dies den Softwareherstellern deutlich machte.

b. Praktischer Hinweis

Wer Pages benutzt, kann die zur Korrektur gewünschte Sprache im Inspektor einstellen (dort unter "T" und dann auf "Mehr"). Anscheinend merkt sich Pages jeweils, an welcher Stelle im Text man welche Sprache dort eingestellt hatte, deshalb empfiehlt es sich, möchte man den ganzen Text in traditioneller Rechtschreibung korrigiert haben, zuerst den ganzen Text zu markieren und dann auf z. B. "German [alt] (Aspell)" umzuschalten (und für die Fußnoten und andere Bereiche dann gegebenenfalls das gleiche eventuell noch einmal).


3. Lesen

Beziehen Sie vorzugsweise (die folgenden Links bedeuten nicht, daß unsere Seite zwangsläufig auch inhaltlich diese Publikationen in allen Fällen oder überhaupt unterstützt, obwohl natürlich in manchen Fällen die Anwendung der richtigen Rechtschreibung schon als ein Zeichen für eine gewisse Geisteshöhe oder -stufe gesehen werden mag...) Zeitungen und Zeitschriften, die die traditionelle Schreibweise verwenden. Hierzu gehören u. a. Zeitungen wie die Preußische Allgemeine Zeitung und verschiedene Magazine. Eine Liste solcher Medien findet sich z. B. auf http://www.gutes-deutsch.de/. Oder lesen Sie meine Werke : ).


4. In Unterrichtssituationen (Schüler und Lehrer)

a. Als Beamter an öffentlichen Schulen

aa) Was Sie auf jeden Fall tun können, und was Ihnen auch (meines Wissens) keine Richtlinie verbietet

Machen Sie als Lehrkraft konsequent auf die richtige, traditionelle Schreibweise aufmerksam - wenn Sie in die Regeln schauen, werden Sie vielleicht finden, daß Sie die Alternativen zumindest zusätzlich darstellen dürfen !  Also: neben der falschen bzw. der Zangsreform (falls Sie aus praktischen Umständen die sogenannte "neue 'Recht'schreibung" wählen als Grundlage für den Unterricht wählen oder es Schülern anheimstellen) explizit die richtige Schreibweise darstellen.

bb) Traditionell geschriebene Wörter sind keine Fehler - eine Richtlinie, die das bestreitet, ist in der Tat, wie ein Leserbreif, den ich gerade in dem Kontext las, in etwas anderem Zusammenhang meinte, "Newspeak" (Orwell...)

Mir ist nicht verständlich, wie ein Lehrer Richtlinien, die ihn anweisen, die richtige traditionelle Rechtschreibung als falsch zu werten, folgen kann. Haben Sie Selbstachtung ! Wer traditionell richtig schreibt, begeht keinen Fehler, sondern zeigt Charakterstärke und Bewußtsein für die Problematik und das Thema der Rechtschreibung. Ihn zu entmutigen durch Anwendung von Richtlinien, die vielleicht gar sture Beamtenseelen und um ihren Posten Besorgte geschaffen haben, kann nicht ihre Aufgabe sein. Haben Sie Mut, dem wirklichen Recht die Bahn zu schaffen. Keine Richtlinie kann das Naturrecht der Menschen vernichten. Richtlinien können Angst machen. Setzen wir unseren Mut dagegen !


b. Als auch formell freier Mensch

Kein Wesen hat das Recht, Ihnen vorzuschreiben, wie Sie schreiben. Wenn Sie unterrichten, erläutern Sie den Schülern die Sachlage. Ihre Schüler haben ein Recht auf Information, Freiheit und eine adäquate, logische Rechtschreibung. Klären Sie mit Ihnen aber auf jeden Fall, wie Sie sich in Testsituationen verhalten müssen oder können und welche Rechte sie haben.

c. Als Schüler

Auch Schüler müssen nicht untätig hinnehmen.

Sie können sich eine Lobby schaffen. Sie können Einfluß auf zuständige Landespolitiker nehmen. Sie können sich an Ihren Landtagsabgeordneten wenden. Dies könnte besonders insofern empfehlenswert, als dieser Abgeordnete Ihre Stimme möchte. Politiker mit höheren Ämtern, die nicht direkt von Ihrer Stimme abhängen, neigen mitunter dazu, auf Schreiben nicht oder allenfalls mit Standardantworten zu reagieren.


5. Schreiben und Veröffentlichen

Lassen Sie Ihre Schriften konsequent in der traditionellen Schreibweise drucken. Viele Dichter tun das ohnehin.

Schreiben Sie traditionell. (Und nutzen Sie bei Bedarf unseren Korrekturservice...).